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Mit freundlicher Genehmigung vom Webmaster von www.lebensmittellexikon.de finden Sie hier zwei Berechnungs-Beispiele:

FleischHauptnährwerteMineralstoffeVitamine
100g KalbsfiletBrennwert(kcal) 95
Brennwert(kJ) 397 
Eiweiß(g) 20.60
Fett(g) 1.40
Chol(mg) 70.00
Natrium (mg) 95.00
Kalium (mg) 348.00
Calzium (mg) 12.00
Phosphor (mg) 200.00
Magnesium (mg) 0.00
Eisen (mg) 0.00 
Vit.A/Rethinol (µg) 0.00
Vit.E/Tocopherol (mg) 0.00
Vit.B1/Thiamin (mg) 0.15
Vit.B2/Riboflavin (mg) 0.0
Niacin (mg) 6.50
Vit.C/Ascorbin (mg)1.00 

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FleischHauptnährwerteMineralstoffeVitamine
100g Wildhase Brennwert (kcal) 113 
Brennwert (kJ) 474
Eiweiß (g) 21.60
Fett (g) 3.00
Kohlenhydrate (g) 0.00
Cholesterin (mg)5.00 
Natrium (mg) 50.00 
Kalium (mg) 276.00
Calzium (mg) 14.00
Phosphor (mg) 220.0
Magnesium(mg) 28.0
Eisen (mg) 2.80 
Vit.A/Rethinol (µg) 0.00
Vit.E/Tocopherol (mg) 0.50
Vit.B1/Thiamin (mg) 0.09
Vit.B2/Riboflavin (mg) 0.06
Niacin (mg) 8.10
Vit.C/Ascorbin (mg) 0.00 

Weitere Fleischsorten usw finden Sie auf www.lebensmittellexikon.de.

Dort klicken Sie bitte unter Nährwertberechnung auf "Einzelne Lebensmittel". :-)

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Mit freundlicher Genehmigung der Webmaster von http://www.bleibfit.at/lebensmittel.phtml finden Sie hier ein paar Berechnungs-Beispiele:

FleischHauptnährwerteMineralstoffe/
Spurenelemente
Vitamine/
Aminosäuren
100g FasanKilokalorien 141 kcal
Kilojoule 590 kJ
Protein 22,9 g
Fett 5,1 g
Kohlehydrate 0 g
davon Zucker 0 g
Ballaststoffe 0 g
Fettsäuren:
Gesättigte 1,6 g
Einf. ungesättigte 2,5 g
Mehrf. ungesättigte 0,7 g
Cholesterin 0,1 g
Calcium 11 mg
Chlor 65 mg
Kalium 330 mg
Magnesium 20 mg
Natrium 35 mg
Phosphor 235 mg
Schwefel 214 mg
Kupfer 63 µg
Eisen 1173 µg
Fluor 28 µg
Mangan 20 µg
Jod 0 µg
Zink 883 µg
Vit A 0 mg
Vit C 0 mg
Vit D 0 mg
Vit E 0,6 mg
Vit K 0 mg
Vit B1 0,1 mg
Vit B2 0,2 mg
Vit B6 0,6 mg
Vit B12 0 mg
Biotin 0 mg
Folsäure 0 mg
Niacin 5,4 mg
Panthotesäure0,9 mg
Alanin 1303 mg
Arginin 1358 mg
Aspargin 550 mg
Asparginsäure 2099 mg
Cystein 320 mg
Glutamin 787 mg
Glutaminsäure 2999 mg
Glycerin 1198 mg
Histidin 539 mg
Isoleucin 1093 mg
FleischHauptnährwerteMineralstoffe/
Spurenelemente
Vitamine/
Aminosäuren
100g Pute
mit Haut
Kilokalorien 226 kcal
Kilojoule 945 kJ
Protein 21,4 g
Fett 14,9 g
Kohlehydrate 0 g
davon Zucker 0 g
Ballaststoffe 0 g
Fettsäuren:
Gesättigte 4,8 g
Einf. ungesättigte 4,4 g
Mehrf. ungesättigte 4,8 g
Cholesterin 0,1 g
Calcium 25 mg
Chlor 101 mg
Kalium 306 mg
Magnesium 27 mg
Natrium 66 mg
Phosphor 210 mg
Schwefel 200 mg
Kupfer 93 µg
Eisen 1274 µg
Fluor 38 µg
Mangan 36 µg
Jod 1 µg
Zink 1820 µg
Vit A 0 mg
Vit C 0 mg
Vit D 0 mg
Vit E 0,5 mg
Vit K 0 mg
Vit B1 0,1 mg
Vit B2 0,2 mg
Vit B6 0,5 mg
Vit B12 0 mg
Biotin 0 mg
Folsäure 0 mg
Niacin 10,8 mg
Panthotensäure 1,2 mg
Alanin 1134 mg
Arginin 1220 mg
Aspargin 630 mg
Asparginsäure 1984 mg
Cystein 247 mg
Glutamin 1039 mg
Glutaminsäure 3275 mg
Glycerin 1090 mg
Histidin 581 mg
Isoleucin 1028 mg
Leucin 1560 mg
Lysin 1810 mg
Methionin 574 mg
Phenylalanin 824 mg
Prolin 844 mg
Serin 775 mg
Threonin 848 mg
Tryptophan 247 mg
Tyrosin 735 mg
Valin 979 mg
FleischHauptnährwerteMineralstoffe/
Spurenelemente
Vitamine/
Aminosäuren
100g RinderbratenKilokalorien 156 kcal
Kilojoule 654 kJ
Protein 18 g
Fett 8,9 g
Kohlehydrate 0 g
davon Zucker 0 g
Ballaststoffe 0 g
Fettsäuren:
Gesättigte 4 g
Einf. ungesättigte 3,9 g
Mehrf. ungesättigte 0,4 g
Cholesterin 0,1 g
Calcium 4 mg
Chlor 55 mg
Kalium 308 mg
Magnesium 19 mg
Natrium 49 mg
Phosphor 195 mg
Schwefel 179 mg
Kupfer 73 µg
Eisen 2351 µg
Fluor 61 µg
Mangan 21 µg
Jod  0 µg
Zink 5178 µg
Vit A 0 mg
Vit C 0 mg
Vit D 0 mg
Vit E 0,4 mg
Vit K 0 mg
Vit B1 0,1 mg
Vit B2 0,2 mg
Vit B6 0,2 mg
Vit B12 0 mg
Biotin 0 mg
Folsäure 0 mg
Niacin 5,3 mg
Panthotensäure 0,6 mg
Alanin 1251 mg
Arginin 1325 mg
Aspargin 10 mg
Asparginsäure 1750 mg
Cystein 196 mg
Glutamin 27 mg
Glutaminsäure 3199 mg
Glycerin 820 mg
Histidin 674 mg
Isoleucin 1111 mg
Leucin 1524 mg
Lysin 1690 mg
Methionin 500 mg
Phenylalanin 779 mg
Prolin 859 mg
Serin 747 mg
Threonin 846 mg
Tryptophan 200 mg
Tyrosin 674 mg
Valin 1184 mg

Weitere Fleischsorten usw finden Sie auf http://www.bleibfit.at/lebensmittel.phtml.

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Mischfutterlexikon (kleine Begriffskunde)

Mit freundlicher Genehmigung vom Deutschen Verband Tiernahrung e.V. (DVT)

Ein kleiner Auszug aus deren Mischfuttermittellexikon von A-Z.

Quelle: Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT)

Alleinfuttermittel
Alleinfuttermittel sind - wie ihr Name bereits sagt - Futtermittel, die in ihrer Zusammensetzung den gesamten Nährstoffbedarf eines Tieres abdecken. Sie können daher allein - das heißt ohne die Verfütterung zusätzlicher Komponenten - eingesetzt werden und stellen dabei sicher, dass das Tier art- und leistungsgerecht ernährt wird. Während Alleinfuttermittel vor allem im Geflügel-, Schweine- und Heimtierbereich eingesetzt werden, werden Wiederkäuer in der Regel mit Grundfutter und Ergänzungsfuttermitteln ernährt.

Aminosäuren
Aminosäuren sind die Bausteine der Eiweiße (Proteine) und die wichtigsten Bestandteile lebender Zellen. Bestimmte Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen, andere lebensnotwendige Aminosäuren müssen dem Tier über die Nahrung zugeführt werden. Aminosäuren spielen zur optimalen Eiweißversorgung eine herausragende Rolle in der Fütterung von Tieren. Aminosäuren gehören zur Gruppe der Einzelfuttermittel und sind nach gesetzlichen Regelungen zulassungspflichtig. 

Analyse
Unter Analyse versteht man in der Futterwirtschaft die Ermittlung der chemischen Zusammensetzung von Futtermitteln im Labor. Die Analyse kann mit verschiedensten modernen Mitteln erfolgen. Die Methoden reichen von traditionellen nasschemischen Verfahren bis zur modernen (Infrarot-)Spektroskopie und chromatographischen Verfahren. Jede Analyse hat einen zumeist sehr kleinen Analysenfehler, weshalb systematisch Analysenspielräume ermittelt und definiert werden müssen. 

Antibiotika
Antibiotika haben neben ihrer eigentlichen antibakteriellen Wirkung auch den Effekt, dass sie die Leistungen von Tieren fördern können. In der Vergangenheit wurden sie daher auch Futtermitteln zugesetzt, um diese Wirkung zu nutzen. In Deutschland erfolgt die heute noch gesetzlich zulässige Beimischung zur Leistungsförderung nur noch auf direkte Anforderung durch den Tierhalter. Die deutsche Mischfutterbranche ist seit langem bereit, auf die Einmischung vollständig zu verzichten. Viele Mischfutterhersteller tun dies bereits heute freiwillig. 

Charge
Charge bezeichnet in der Futtermittelwirtschaft eine bestimmte Futtermenge, die in einem Arbeitsgang hergestellt wird. Der Inhalt eines Mischers im Mischfutterwerk ist eine Charge. Mehrere Chargen des gleichen Futtertyps, die unmittelbar nacheinander im Mischer hergestellt werden bilden eine Partie. 

Einzelfuttermittel
Unter Einzelfuttermitteln versteht man die einzelnen Rohstoffe, die in richtiger Mischung und in Verbindung mit Zusatzstoffen dann das Mischfutter ergeben. Typische Einzelfuttermittel sind beispielsweise Weizen, Gerste, Roggen, Sojaschrot, Rapsschrot, Kleie, Maiskleber und Rübenschnitzel. 

Enzyme
Enzyme (früher auch "Fermente") sind körpereigene oder chemisch/biologisch synthetisierte Stoffe, die für den Stoffwechsel des Menschen oder der Tiere erforderlich sind. Sie können der Aufspaltung von Nahrungsinhaltsstoffen dienen oder als Katalysatoren für biochemische Vorgänge im Organismus. Es gibt eine Vielzahl von Enzymen, die als Zusatzstoffe futtermittelrechtlich zugelassen sind. Nicht amtlich geprüfte und zugelassene Enzyme dürfen in Futtermitteln nicht eingesetzt werden. Häufig werden Enzyme mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt. 

Ergänzungsfuttermittel
Ergänzungsfuttermittel sind Mischfuttermittel, die speziell für die Landwirte hergestellt werden, die wirtschaftseigene Grundfuttermittel wie beispielsweise Heu, Silage, Getreide etc. einsetzen. Gewerblich hergestellte Ergänzungsfuttermittel sind ein wichtiges Angebot für den Landwirt, dessen Grundfutter Nährstofflücken aufweist. In der Regel betrifft dies vor allem die Eiweißgehalte, aber auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Mit Hilfe von Ergänzungsfuttern ist der Landwirt dann dennoch in der Lage seine Tiere vollwertig und leistungsgerecht zu ernähren.

Fischmehl
Fischmehl ist ein eiweißreiches Futtermittel, das jedoch in Deutschland in der Fütterung von Nutztieren kaum noch eingesetzt wird. Einige spezialisierte Hersteller, die über getrennte Produktionsanlagen verfügen, setzen Fischmehl noch im Ferkelaufzuchtfutter, in Fischfuttern sowie im Heimtierfutter ein. Die Verfütterung von Fischmehl an Wiederkäuer ist europaweit verboten

Fleischknochenmehl
Fleischknochenmehl ist ein Nebenerzeugnis, das bei der Schlachtung und Zerlegung von genusstauglichen Tieren anfällt und früher in der Fütterung von Tieren eingesetzt werden konnte. Es wird in speziell dafür zugelassenen und streng kontrollierten Betrieben aus den Knochen mit den anhaftenden Fleischteilen der Schlachttiere hergestellt. Derzeit gilt in der EU für alle Produkte aus Gewebe von Landtieren ein Verfütterungsverbot an landwirtschaftliche Nutztiere - also auch für Fleischknochenmehl 

Futtermittelkontrolle
Gewerblich hergestelltes Mischfutter wird in Deutschland in vielfältiger Weise und mit großer Gründlichkeit kontrolliert. Einerseits führen die Hersteller im Rahmen ihres Qualitätsmanagements selbst laufend Kontrollen durch, andererseits verfügt jedes Bundesland über eine amtliche Futtermittelkontrolle. Diese kontrolliert nach festgelegten Kontrollplänen regelmäßig auf Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe, unerwünschte Stoffe und Schadstoffe sowie auf korrekte Kennzeichnung der Mischfuttermittel. Auch die Landwirte sowie verschiedene Landwirtschaftsorganisationen lassen Futtermittel regelmäßig bei dafür ausgestatteten Einrichtungen untersuchen. Im Rahmen von Futterwertleistungsprüfungen werden Futtermittel verschiedener Hersteller im Stile der Stiftung Warentest verglichen. Die Ergebnisse werden in der landwirtschaftlichen Fachpresse veröffentlicht, so dass jeder Landwirt erfährt, wie die Futtermittel bewertet werden. 

Fütterungsarzneimittel
Fütterungsarzneimittel sind Mischfutter, die auf Verschreibung oder im Herstellungsauftrag eines Tierarztes mit Arzneimittelvormischungen vermischt werden. Damit lassen sich auf einfache Weise - und wenn erforderlich gleichmäßig über mehrere Tage - Gruppen von Tieren oder gesamte Tierbestände behandeln.
Mischfutterhersteller, die Fütterungsarzneimittel herstellen, unterliegen strengen Auflagen, die künftig noch verschärft werden sollen.
 
Futterverwertung
Die Futterverwertung gibt das Verhältnis zwischen aufgenommenem Futter und daraus vom Tier gebildeten Produkt (Fleisch, Eier) an. Sie wird in aufwändigen Fütterungsversuchen ermittelt. In der Mastschweineproduktion sollten heute Futterverwertungen von etwa 1:2,8 erreicht werden, das heißt je Kilogramm Körpergewichtszuwachs werden 2,8 Kilogramm Futter benötigt. Diese Daten beziehen sich auf den Mastverlauf vom Ferkel bis zum Schlachtschwein. Geflügel verfügt heute über deutlich bessere (etwa 1:1,5), Rinder über schlechtere Futterverwertung (etwa 1:7, was u.A. an der Verwertung von > Grundfutter liegt. 

Gentechnik
Gentechnik bezeichnet die Anwendung moderner Methoden zur gezielten Veränderung des Erbmaterials von pflanzlichen oder tierischen Ausgangsorganismen i.d.R. durch Einfügen artfremder Gene. Die Gentechnik kann genutzt werden um die Eigenschaften von Pflanzen gezielt zu verbessern (z.B. Änderung der Nährstoffzusammensetzung, Vitaminanreicherung, Schädlingsresistenz). Auch durch die konventionellen Methoden der Züchtung (z.B. Kreuzung) wird das Erbmaterial von Pflanzen oder Tieren verändert. Merkmal der gentechnischen Methoden ist aber eine schnellere und gezieltere Veränderung der Eigenschaften der Organismen. 

Gesetzliche Regelungen
Die gewerbliche Herstellung von Mischfutter unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen. Jeder Mischfutterhersteller muss zunächst eine Anerkennung als Mischfutterbetrieb erreichen. Darüber hinaus gelten für die Herstellung, die Kennzeichnung und den Handel mit Einzelfuttermitteln und Mischfutter in Deutschland umfassende Vorschriften im Rahmen des Futtermittelgesetzes sowie der Futtermittelverordnung. Da die Gesetzgebung zunehmend auf europäische Ebene verlagert wird, werden auch die dort erlassenen Vorschriften immer wichtiger für die deutsche Futtermittelwirtschaft. 

Grenzwerte
Grenzwerte sind Werte für bestimmte Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe oder unerwünschte Stoffe in Futtermitteln, die zumeist gesetzlich vorgeschrieben werden. Sie dürfen in Futtermitteln nicht über- bzw. unterschritten werden. Beispielsweise gibt es für viele unerwünschte Stoffe Grenzwerte, bis zu denen ein unerwünschter Stoff toleriert werden kann. Werden solche Grenzwerte überschritten (Höchstgehalte), verlieren die Futtermittel in der Regel ihre Verkehrsfähigkeit oder dürfen nicht mehr verfüttert werden. Grenzwerte gelten aber auch für die Abgrenzung bestimmter Futtermittel untereinander oder für den Einsatz von Zusatzstoffen, die in Futtermitteln häufig nur mit einem bestimmten Gehaltsbereich eingesetzt werden dürfen.
Grenzwerte sind immer so festzusetzen, dass sie von der Futtermittelanalyse unter Einbeziehung der Analysenspielräume sicher bestimmt werden können. 

Grundfutter
Grundfutter sind Futter, die aufgrund ihrer Struktur insbesondere für Wiederkäuer lebensnotwendig sind. Zu den Grundfuttern zählen z.B. Gras und andere Grünfutter wie Luzerne und Klee, Heu, Silagen und Hackfrüchte. Oftmals reichen die Nährstoffgehalte von Grundfuttern nicht aus, um Tiere bedarfsgerecht zu ernähren. Mit Hilfe von Ergänzungsfuttermitteln können Grundfutter entsprechend aufgewertet werden. 

Inhaltsstoffe
Inhaltsstoffe sind die chemisch exakt beschriebenen Bestandteile eines Futtermittels. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Wasser, Rohprotein , Rohasche , Rohfett , Rohfaser , die in der Weender Analyse ermittelt werden. Ferner zählen zu den Inhaltsstoffen so wichtige Stoffe wie Kohlenhydrate, Hemizellulosen, Aminosäuren und die Mineralstoffe.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind gemäß Futtermittelverordnung in der Kennzeichnung der Futtermittel mit ihrem prozentualen Gehalt anzugeben. 

Kennzeichnung
Für Mischfutter gilt: Was drin ist, steht auch drauf! Besonders wichtig für die bedarfsgerechte Ernährung von Tieren sind der Eiweiß-, Fett- und Energiegehalt eines Futters sowie enthaltene Zusatzstoffe . Es ist daher gesetzlich vorgeschrieben, Tiernahrung mit diesen Angaben zu kennzeichnen. Darüber hinaus praktizieren die deutschen Mischfutterhersteller seit Frühjahr 2001 die so genannte "offene Deklaration". Das bedeutet, dass alle im Mischfutter verwendeten Rohstoffe in den Warenbegleitpapieren bzw. auf dem Sackanhänger einzeln angegeben werden. Dabei steht derjenige Rohstoff mit dem höchsten Anteil in der Futtermischung an erster Stelle (Deklaration in absteigender Reihenfolge). Jeder Tierhalter weiß dadurch ganz genau, was er seinen Tieren verfüttert. 

Mineralfutter
Hochleistungssportler verlieren während des Wettkampfes wichtige Mineralstoffe, die sie ihrem Körper schnellstmöglich wieder zuführen müssen. Ähnlich geht es unseren Nutztieren. Eine Kuh, die Milch für die menschliche Ernährung erzeugen soll, kann nicht nur von Wasser, Getreide und Gras leben. Die darin enthaltenen Mengen an Mineralstoffen und Spurenelementen reichen bei weitem nicht aus, um eine Milchkuh zu ernähren. Mineralfutter, d.h. Gemische aus unterschiedlichen Mineralstoffen und Zusatzstoffen, sind daher eine lebensnotwendige Ergänzung, um unsere Nutztiere art- und leistungsgerecht zu ernähren. In der Mischfutterherstellung werden die einzelnen Mineralstoffe - ebenso wie Vitamine und Spurenelemente - einzeln zudosiert oder als Vormischungen, die von spezialisierten Betrieben hergestellt werden, zugekauft und beigemischt. 

Mischfutter
Mischfuttermittel sind Mischungen aus mindestens zwei Einzelfuttermitteln mit oder ohne Zutat von Zusatzstoffen. In der Fütterungspraxis besteht ein Mischfutter in der Regel aus sieben bis zehn Einzelfuttermitteln und entsprechenden Zusatzstoffen.

Pellets
Der Großteil der Mischfutterproduktion in Deutschland wird heute in Form von Pellets angeboten. Dies bedeutet, dass das fertig gemischte Futter im letzten Arbeitsgang zu kleinen, festen, verzehrbaren Formen - ähnlich wie Würfelzucker für den Menschen - gepresst werden. Pellets bieten hinsichtlich gleich bleibender Qualität, Verarbeitung, Verpackung und Transport viele Vorteile. Da die Staubentwicklung zudem sehr gering ist, werden sie in der Regel von den Tieren gern gefressen. 

Qualitätsmanagement
Aus einem Futtermittel wird über die Nahrungskette ein Lebensmittel erzeugt. Die Qualität von Futtermitteln spielt daher bei den deutschen Mischfutterherstellern im Hinblick auf die Erzeugung gesunder Tiere und damit verbunden gesunder tierischer Produkte eine zentrale Rolle. Rund 80 Prozent der in Deutschland hergestellten Mischfuttermenge stammt heute aus Betrieben, die über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem verfügen. Ein Qualitätsmanagementsystem bedeutet - vereinfacht gesagt -, dass alle Schritte im Produktionsprozess kontrolliert und dokumentiert werden. Zudem gibt es genaue Verfahrensanweisungen, was zu tun ist, wenn Abweichungen von den festgelegten Standards festgestellt werden. Wichtige Eckpunkte des Qualitätsmanagements bei deutschen Mischfutterherstellern sind beispielsweise die Rückverfolgbarkeit der eingesetzten Rohstoffe, eine lückenlose Kontrolle der Nährstoffgehalte, umfangreiche Kontrollen auf unerwünschte Stoffe sowie Kontrollen auf krankheitserregende Keime.
Die Mischfutterhersteller gehen damit über bestehende gesetzliche Bestimmungen hinaus und führen teilweise strengere Kontrollen durch als sie heute in der Lebensmittelwirtschaft üblich sind.

Unerwünschte Stoffe
In unserer Umwelt kommen Stoffe vor, die entweder natürlicherweise vorhanden sind (z.B. Schimmelpilze) oder durch menschliche Einwirkung entstehen (z.B. Blei aus Autoabgasen). Auf jeden Fall sind sie in Lebens- wie in Futtermitteln unerwünscht. Ihr Eintrag erfolgt zufällig und ungeplant. Für Einzel- und Mischfutter wurden für über vierzig unerwünschte Stoffe gesetzliche Höchstgehalte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Zusätzlich hat die deutsche Mischfutterbranche bereits Mitte der 80er Jahre eine zentrale Datenbank eingerichtet. In diese werden alle verwertbaren Daten zur Eintragung unerwünschter Stoffe in Futtermittel eingegeben und ausgewertet. Dadurch ist es möglich, das Aufkommen unerwünschter Stoffe kontinuierlich zu beobachten, Problemfälle frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Seit Bestehen der Datenbank konnten unerwünschte Stoffe in Futtermitteln auf ein Minimum gesenkt werden.
Die gewerblichen Mischfutterhersteller leisten damit einen weiteren Beitrag zur Qualitätssicherung und zum Verbraucherschutz.
 
Vitamine und Spurenelemente
Vitamine und Spurenelemente gehören zur Gruppe der Zusatzstoffe. Wichtige Vitamine sind beispielsweise Vitamin A, D, E und K sowie der Vitamin B-Komplex. Zu den Spurenelementen zählen z.B. Zink, Kupfer, Selen, Mangan und Kobalt. Vitamine und Spurenelemente sind für Tier und Mensch gleichermaßen lebensnotwendig, da sie vom Körper selbst nicht oder nur in unzureichenden Mengen gebildet werden.
Je nach Tierart kann ein Mangel an bestimmten Vitaminen und Spurenelementen zu schweren Erkrankungen führen. Eine genaue tierart- und leistungsspezifische Dosierung und Beimischung zu Futtermitteln hilft, Mangelerkrankungen vorzubeugen und stärkt die Abwehrkräfte der Tiere.

Zusatzstoffe
Hinter dem Begriff Zusatzstoffe verbirgt sich eine Reihe von Substanzen mit ganz unterschiedlichen Wirkungen. Zusatzstoffe sind für die leistungs- und bedarfsgerechte Ernährung unserer Haus- und Nutztiere unerlässlich. Zu den wichtigsten Zusatzstoffen zählen Vitamine und Spurenelemente, Enzyme, Aroma- und Farbstoffe sowie Konservierungsstoffe. Alle Zusatzstoffe müssen aufwendige Prüfverfahren durchlaufen bevor sie gesetzlich zugelassen werden. Die Zulassung erfolgt nur, wenn die Stoffe für Verbraucher und Tiere unbedenklich und eindeutig analysierbar sind, die Umwelt nicht schädigen und eine nachweisbare Wirkung haben.