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Taurin
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Taurin für Ihre Katze finden Sie im Shop von Lilly´s Bar.

Taurin ist als Beta-Aminoethansulfonsäure normalerweise eine NICHT essentielle Aminosäure, die der Körper mit Hilfe von Cyst(e)in bilden kann.

Taurin ist für Katzen ein wesentlicher Nährstoff, da ihre Eigensynthese von Taurin zu gering ist, um ihren Bedarf zu decken.
Daher muss Taurin über das Futter (Ernährung) als Supplement zugeführt werden.

Somit ist für Katzen Taurin essentiell!

Fleisch gilt allgemein als hervorragende Taurinquelle.

Einige Taurin-reiche Lebensmittel enthalten in je 100 Gramm:
Muscheln, frisch 240 mg
Thunfisch 70 mg
Austern 70 mg
Schweinefleisch, Filet 50 mg
Lammfleisch, Filet 47 mg
Rindfleisch, Filet 36 mg
Huhn, Keule 34 mg
Dorsch 31 mg
Vollmilch 6 mg

(Quelle: www.novamex.de)

Ergänzung:

Tauringehalt pro 100g:

Maus  240,0 mg 
Kalbfleisch 40,0 mg
Lamm  47,3 mg 
Putenkeule 306,0 mg
Rindfleisch 36,2 mg

Damit die Katze ausreichend Taurin zugeführt bekommt, sollte ihr täglich 250-500mg Taurin unter das Futter gemischt werden.

Das Vermischen ist sehr wichtig, da reines Taurin reizend sein kann.

Bei Rohfleisch verringert sich der Tagesbedarf an Taurin entsprechend.

Sollte beim Barfen Herz mit verfüttert werden, muss KEIN Taurin supplementiert werden, da Herz sehr reich an Taurin ist.

Eine Verbesserung des Haut- und Haarkleides können Sie bereits nach ein paar Tagen Taurinsupplementierung beobachten.

Was muss bei der Handhabung und Lagerung von Taurin beachtet werden:
Taurin nur mit lauwarmen Wasser vermischen (nicht mitkochen), da es in zu großer Hitze zerstört werden kann.

Taurin muss dunkel und trocken gelagert werden.

Hat Taurin Nebenwirkungen?
Sind wenige Nebenwirkungen bekannt.
Gelegentlich treten Magenverstimmungen auf.
Bei Kindern wurde beobachtet, dass sich die Schläfrigkeit erhöht.

Allgemeines Wissen zu Taurin:

- Taurin ist eine Beta-Aminoethansulfonsäure, trotzdem wird Taurin den Aminosäuren (Aminocarbonsäuren) zugeordnet
- Taurin ist nicht proteinogen (bedeutet "nicht Proteine erzeugend")
- Taurin kommt in allen tierischen Geweben und Muttermilch vor, aber nicht in Pflanzen
- begrenzte Synthese aus Methionin und Cystein in der Leber
- Hauptquelle von Taurin:Zufuhr über die Nahrung

Zum besseren Verständnis hier ein kleiner Überblick der verschiedenen Aminosäuren (Quelle:www.fitshop.de)

Aminosäuren,essentielle
Essentielle Aminosäuren sind Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann.  
Deshalb sollten sie dem Organismus mit der Nahrung oder mittels Nahrungsergänzungen zugeführt werden. Ein dauerhafter Mangel an essentiellen Aminosäuren oder ihr Fehlen kann den Stoffwechsel beeinträchtigen.
Zu den essentiellen Aminosäuren gehören u.a. Leucin, Lycin, Methionin, Valin etc.

Aminosäuren, nicht essentielle
Nicht essentielle Aminosäuren gehören zu den Aminosäuren, die der Körper mit Hilfe von Zucker und anderen in der Nahrung enthaltenen Stoffen selbst in ausreichender Menge herstellen kann.
Zu den nicht essentiellen Aminosäuren gehören u.a. Alanin, Asparagin, Prolin, Taurin

Aminosäuren, semi-essentielle
Zu den semi-essentiellen Aminosäuren zählt man die Aminosäuren, bei denen die körpereigene Herstellung in Belastungssituationen wie z.B. dauerhafter Stress oft nicht vollständig ausreicht. Dann können sie dem Organismus gezielt mit der Nahrung oder mittels Nahrungsergänzungen zugeführt werden.
Zu den semi-essentiellen Aminosäuren gehören u.a. Arginin oder Tyrosin etc.

Aminosäuren, freie
Freie Aminosäuren sind Aminosäuren, die nicht als Kombination mehrerer Aminosäuren sondern einzeln vorkommen. Will man gezielt den Stoffwechsel unterstützen, so kann man freie Aminosäuren zu sich nehmen, da diese in der Regel relativ leicht vom Körper aufgenommen werden.
Zu den freien Aminosäuren gehören Citrullin und Ornithin.

Wie wurde Taurin entdeckt:
Taurin wurde in den 20ger Jahren des 18. Jahrhunderts in der Galle vom Rind (lat. taurus) entdeckt, daher der Name Taurin, abgeleitet vom griechischen tauros = Stier

Welche Aufgaben hat Taurin:
Für die Entwicklung des zentralen Nervensystems und den Flüssigkeitshaushalt der Körperzellen spielt Taurin eine wichtige Rolle.
Ein wichtiger Aspekt von Taurin ist seine Eigenschaft, Stoffen den Eintritt in die Blutbahn zu erleichtern.
Beim Menschen ergeben sich daraus zum Teil folgende Probleme:
In den sogenannten Energie-Drinks ist ebenfalls Taurin enthalten. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, Drogen oder Alkohol wird deren Wirkung gesteigert, da Taurin auch den Eintritt dieser Stoffe in die Blutbahn erleichtert

Taurin ist an zahlreichen Körperfunktionen beteiligt:
Zum einen ist es Bestandteil von Neurotransmittern, die für Nervenfunktionen (inhibitorische Reizübertragung) wichtig sind. Durch diese Stabilisierung der Nervenbahnen wirkt sich Taurin auch positiv z.B. auf Epilepsie aus.
Zum Anderen reguliert es die Calcium - Selbstregulation in Herz und Auge. Dadurch gewährleistet Taurin, dass leicht erregbare Zellmembranen im Herzen, in den Nerven und Blutplättchen beruhigt und gestärkt werden, d.h. das Herz schlägt gleichmäßiger und der Sehvorgang wird aufrecht erhalten.
Darüber hinaus hat es große Bedeutung im Leberstoffwechsel: Es kann freie Radikale unschädlich machen und beispielsweise Umweltschadstoffe, Chemikalien etc. in der Leber binden und entgiften.
Taurin fördert weiter die ausgeglichene Funktion der Gallensäuren und trägt zu einem gesunden Fettstoffwechsel bei.
Außerdem reguliert es auch den Flüssigkeitshaushalt der Zellen.

© by Simone Wurth